Studienreise Cumbria 2026

Studienreise Cumbria 2026

Unsere Reise führt uns nach Nordengland in den atemberaubenden Lake District.
Anreise am 13. – Abreise am 17. Mai 2026.
Unsere drei Programmtage sind fachlich und thematisch klar strukturiert. Basisstandort ist Windermere, von dort starten wir an allen 3 Tagen mit einem lokalen Fahrdienst.

Am Donnerstag, 14. Mai
besuchen wir die traditionelle Textilmanufaktur Standfast & Barracks in Lancaster, wo wir eine Führung durch die Werkstätten erhalten und im Werk gemeinsam zum Mittagessen eingeladen sind. Am Nachmittag besuchen wir das Möbelmuseum Leighton Hall in Lancaster.

Am Freitag, 15. Mai
besichtigen wir das von der National Trust betreute Sizergh Castle mit seinen wunderschönen Gartenanlagen und beeindruckenden historischen Innenraumausstattungen. Danach bekommen wir unter der Leitung des in der Restaurierung von Gebäuden sehr versierten Architekturbüros Crosby Granger Architects Einblicke in von diesen betreute Denkmalprojekte (Wray Castle und ein aktuelles …).

Am Samstag, 16. Mai
haben wir drei Stationen: The Arts & Crafts House in Blackwell, das ausstattungshistorisch bedeutende Townend und Brantwood, das ehemalige Wohnhaus von John Ruskin am Coniston Water, dem drittgrößten See im Lake District. Wir beschließen unsere Studienreise am Samstag mit einem Abendprogramm mit heimischer Küche.

Weitere Infos zur Studienreise, der An- und Abreise und zur Anmeldung gibt es im Fachgruppenbrief Nr. 48 und unter . Das Programm gibt es hier zum Download.

Impressionen

Titelfoto: Townend – das traditionelle Bauernhaus in Troutbeck im Lake District  (National Trust).
Fotos: Wray Castle von pixabay; alle anderen von Stefan Albrecht-Oswald

Herbstexkursion der Raumausstatter

Herbstexkursion der Raumausstatter

Elsass 08. – 12. Oktober 2025

Einmal im Jahr heißt es für den Fachbereich der Raumausstatter: raus aus der Werkstatt, hinein in die Welt der Inspiration. Diesmal führte uns die von unserem Kollegen Bernhard Ziegler wunderbar organisierte Herbstexkursion ins malerische Elsass – eine Region, die mit ihrer Mischung aus französischem Esprit und handwerklicher Tradition genau das bot, was unser Herz höherschlagen lässt.

Donnerstag: Von Holzmodeln und Handdruck – Besuch bei Zuber in Rixheim 
Schon am ersten Exkursionstag erwartete uns ein echtes Highlight: die Tapetenmanufaktur Zuber & Cie in Rixheim. Seit über 200 Jahren werden hier aufwändigste Papiertapeten mit handgeschnitzten Holzmodeln gedruckt – jede Bahn ein kleines Kunstwerk. Während uns die Werkstattleiterin durch die historischen Räume führte, spürte man den Geist der alten Handwerkskunst in jeder Faser des Papiers. Besonders beeindruckend war die Arbeit an den Original-Modeln, die noch heute für den Handdruck genutzt werden. Davon finden sich im Keller von Zuber über 100000 Holzmodel die mittlerweile als schützenswertes Kulturgut anerkannt sind und demnächst aufwendig archiviert werden sollen.

Nach einer kurzen Mittagspause stand der Besuch bei CASAL SA in Thann auf dem Programm. Zwischen unzähligen Stoffmustern und Designrollen diskutierten wir über Materialien, Webtechniken und Farbtrends – Fachgespräche inklusive.

Der Abend klang gemütlich in Eguisheim aus, wo der Elsässer Charme und ein gutes Glas Wein das Tagesprogramm abrundeten.

Im Keller bei Zuber

Führung durch die Tapetenwerkstatt bei Zuber

Stofflager und Showroom bei Casal

Abendstimmung in Eguisheim

Freitag: Design trifft Geschichte
Am Freitagmorgen ging es nach Weil am Rhein – genauer gesagt ins Vitra Schaudepot. Zwischen Klassikern des Industriedesigns und futuristischen Sitzobjekten war die Begeisterung groß. Kaum ein Ort zeigt die Entwicklung von Form, Funktion und Fantasie so eindrucksvoll.
Wir haben dort auch unseren Ausstellungskatalog zur Ausstellung Besessen gefunden. Das hat uns doch sehr mit Stolz erfüllt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte ein Besuch im Museum Weiler Textilgeschichte. Dort erfuhren wir, wie eng die Region am Rhein mit der europäischen Stoffproduktion verbunden ist – vom Handwebstuhl bis zur industriellen Fertigung. Der historische Wasserturm vor dem Museum erinnerte an die Zeit, als Textilien hier das Leben bestimmten.

Blick ins Vitra Schaudepot

Gefunden in der Ausstellung…

… der BESESSEN – Katalog

Historischer Wasserturm in Weil

Samstag: Muster, Farben, Druck – ein Tag für die Sinne
Am Samstag besuchten wir Colmar und im Anschluss das Musée de l’Impression sur Étoffes in Mulhouse – ein Paradies für alle, die Stoffe lieben. Überall Farbtöpfe, Druckmodelle und textile Experimente – der Duft nach Farbe und Leim lag in der Luft.

Nachmittags rundete eine Weinprobe bei Wolfberger in Eguisheim das Programm ab – ein passender Abschluss unserer Reise zwischen Reben, schönen Gesprächen und viel Gelächter.

Im Musée de l’Impression sur Étoffes

Techniken, Stoffe, Musterbücher …

… und Holzmodel im Detail

Impression aus Colmar

Sonntag: Heimreise mit vielen Eindrücken
Mit unzähligen Fotos und neuen Ideen traten wir am Sonntag die Heimreise an. Was bleibt, ist die Erinnerung an inspirierende Begegnungen, feine Handwerkskunst und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die ihr Fach mit Leidenschaft lebt.

Das Programm in Kurzform

  • Besuch der Manufaktur Zuber, Rixheim
  • Schowroom CASAL SA, Thann
  • Vitra Schaudepot, Weil am Rhein
  • Museum Weiler Textilgeschichte, Weil am Rhein
  • Musée de Iímpression sur Etoffes, Mulhouse
  • Colmar

Fotos © Stefan Albrecht-Oswald

Impressionen

Donnerstag in Rixheim und Thann

Freitag in Weil am Rhein

Samstag in Mulhouse und Colmar

Tage der Restauratoren im Handwerk

Tage der Restauratoren im Handwerk

Pressemitteilung (Kurzfassung)

Tage der Restauratoren im Handwerk – Bundesweite Premiere 

Vom 6. bis 9. November 2025 finden erstmals die bundesweiten „Tage der Restauratoren im Handwerk“ statt. Die Veranstaltung macht sichtbar, was handwerkliche Restaurierung leistet – und warum sie für den Erhalt unseres kulturellen Erbes unverzichtbar ist.

Interessierte Personen aus Öffentlichkeit, Bildung und Fachkreisen erhalten Einblicke in die Arbeitswelt der Restaurierung: Offene Werkstätten, Baustellenbesuche, Führungen, Vorträge, Diskussionsrunden und digitale Formate laden zum Austausch ein. Dabei geht es um traditionelle Techniken, historische Materialien und aktuelle Herausforderungen der Denkmalpflege.

Das vollständige Programm ist unter veranstaltungen.dachverband-rih.de abrufbar.

Veranstalter:
DRH – Dachverband der Restauratoren im Handwerk e.V. mit seinen Mitgliedsverbänden

Restaurator im Handwerk e.V.
Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V.
Verband der Restauratoren im Zimmererhandwerk e.V.

Im DRH sind über 900 Restauratorinnen und Restauratoren aus 19 Gewerken organisiert.
Kontakt für Presse und Rückfragen:

DRH e.V. – Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Büscher
Jakob-Kraus-Str. 57
70469 Stuttgart
Email:

Neues aus dem Vorstand

Neues aus dem Vorstand

Unsere Fachgruppe hat einen neuen Vorsitzenden!

Spannende Tage auf Schloss Raesfeld liegen hinter uns und haben eine große Veränderung mit sich gebracht: 
Hans-Georg Gathmann hat nach 14 Jahren als Vereinsvorsitzender und insgesamt 23 Jahren Vorstandsarbeit seine Aufgaben an Stefan Albrecht-Oswald, Restaurator im Raumausstatterhandwerk, übergeben. Seine Wahl erfolgte satzungsgemäß in der Vorstandssitzung am 12.9.2025 und wurde in der 39. Mitgliederversammlung am Samstag, 13.9.2025 den versammelten Mitgliedern verkündet. Der alte wünscht dem neuen Vorsitzenden viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seinen zukünftigen Entscheidungen im Sinne der Restauratoren im Handwerk und bleibt uns im Vorstand als Stellvertreter erhalten.

Rollentausch: Stefan Albrecht-Oswald, der neue Vorsitzende und Hans-Georg Gathmann,  jetzt Stellvertreter

Fotos © Stefan Kloss

Kurzstudienreise 2025

Kurzstudienreise 2025

Zum Ende eines wieder einmal ereignisreichen Jahres wollen wir den Restauratorenabend 2025 verbinden mit einer Kurzstudienreise an drei spannende Orte mit Restaurierungsgeschichte.

Am 05. Dezember führt uns die Studienreise in die Niederlande mit Übernachtung in Deventer. Am 06. Dezember gehts zurück ins Münsterland.

Zwolle in Overijssel
Die Studentenstadt zeichnet sich durch ihre geschichtsträchtige Innenstadt aus, die bis heute durch die Hanse-Vergangenheit geprägt ist. Unsere Führung führt uns durch das gut erhaltene Zentrum in den Stadtmauern entlang dem Hoornsteegje und gibt uns Einblicke in die Denkmalpflege in Holland am Beispiel von restaurierten Patrizierhäusern, des Sassenpoort, dem Peperbus und der Groote Kerk.

Deventer und Het Deventer Bergkwartier
Den Schwerpunkt unseres Besuchs in Deventer bildet unsere Führung durch das mittelalterliche Handwerker- und Kaufmannsviertel im Zentrum der Stadt, das in den 1970er Jahren durch die Organisation NV Bergkwartier vor dem Verfall gerettet und restauriert wurde. Wie sie das gemacht haben – dazu erfahren wir mehr und u. gehen abschließend durch das Stadtzentrum an die Ijssel. Wir beschließen den Tag mit einem gemeinsame Abendessen und einer Übernachtung in Deventer.

Schloss Senden im Münsterland
Am Samstag geht es weiter zum Wasserschloss Senden, dessen abwechslungsreiche Geschichte seit 500 Jahren bis zum heutigen Besitzer – dem gemeinnützigen Verein Schloss Senden e.V.- ihre Spuren zurückgelassen hat und wir erleben eine Denkmalbaustelle mit ihren vielen Gesichtern bei einem Rundgang.

Mittelalterliche Passage in Deventer

De Twee Bökken – Polstraat in Deventer

Titelfoto und Beitragsfotos von pixabay